Ade Klischee: Am Boys’Day (27.04.) können Jungs bei Domus Cura den Praxisalltag in der Pflege kennen lernen

Veröffentlicht am 12. April 2023

Mädchen machen was mit Menschen, Jungs wählen technische Berufe? Von wegen. Um diesem Vorurteil entgegenzuwirken, gibt es nun seit fast schon 20 Jahren den Girls’- bzw. Boys’Day. Ein Tag, an dem man sich mal ganz fernab von Vorteilen ausprobieren kann. „Es zählt, was du willst!“ – das ist das Motto der Initiative. Mädchen dürfen in klassischen Männerberufen Praxisluft schnuppern, Jungs können in „weiblichen“ Berufen Einblicke bekommen. Auch in Domus-Cura-Pflegeeinrichtungen wird dieses Jahr am 27. April ein Boys’Day angeboten. Anmelden kann man sich über die Homepage: www.boys-day.de

Pflegeberufe sind heute ein sehr vielfältiges Berufsbild, das auch für Jungs höchst interessant sein kann. Das weiß zum Beispiel Johannes Wandernoth, Pflegedienstleitung aus dem Domus-Cura-Seniorenwohnheim Glück im Winkel Michelbach: „Pflege ist ein hoch komplexer Beruf, der ganz viel Entwicklungspotenzial bereithält. Medizinisches Fachwissen ist darin ebenso gefragt wie die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen. Diese Kombination war für mich von jeher ausgesprochen reizvoll am Pflegeberuf“, erzählt Wandernoth. Er selbst nahm ganz klassisch den Berufseinstieg über eine Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft. Später ging es weiter mit der Fortbildung zur Pflegedienstleitung. Inzwischen arbeitet Wandernoth seit 18 Jahren im Domus-Cura-Pflegeheim Glück im Winkel in Michelbach, davon acht als Pflegedienstleitung, und macht seinen Job nach wie vor mit Leidenschaft: „Wir arbeiten mit Menschen, jeder Tag ist anders. Darüber hinaus haben wir ein großartiges Team. Das, und die Dankbarkeit, die man von den älteren Menschen zurückbekommt, ist für mich der größte Motivationsfaktor für meine Arbeit“, so Wandernoth.

Der Pflegeberuf wird nach wie vor vielfach unterschätzt. Spätestens seit der flächendeckenden Einführung von Tariflöhnen bzw. der tarifanalogen Bezahlung sind die Verdienstmöglichkeiten in Pflegeberufen im Vergleich zu ähnlichen Ausbildungsberufen gar nicht schlecht. Außerdem herrscht quasi Jobsicherheit, denn Pflegefachkräfte werden nach wie vor dringend gesucht. Der Arbeitsplatz nach der Ausbildung ist somit sicher. Domus Cura kümmert sich zudem gut um seine Auszubildenden. Im Domus-Cura-Schulungszentrum in Kehl bei Straßburg sind demnächst Azubi-Tage für alle Auszubildenden der Gruppe geplant. Der Austausch über die Ausbildung, praktische Inhalte, aber auch gemeinsame Freizeitevents sollen dabei im Mittelpunkt stehen.

Dazu kommen die Veranstaltungen, die jeweils in den einzelnen Einrichtungen für die Azubis geplant werden. Im Glück im Winkel Michelbach waren die Azubis kürzlich reichlich erstaunt, als sie kürzlich morgens nach ihrer Ankunft am Arbeitsplatz „spontan“ in den Kleinbus der Einrichtung verladen wurden – wo es hinging, wussten nur die begleitenden Kollegen. Nach einem ausgiebigen Frühstück beim Bäcker im Ort ging es in die Körperwelten-Ausstellung nach Heidelberg. Hier konnten die Auszubildenden den Körper des Menschen, der ja auch in ihrem Arbeitsalltag ständig im Mittelpunkt steht, aus ganz neuen Perspektiven betrachten und entdecken. Das Event, das sich das Azubi-Betreuungsteam im Glück im Winkel Michelbach ausgedacht hatte, kam bei den Nachwuchs-Pflegekräften bestens an.

Am Boys’Day nehmen die die Domus-Cura-Pflegeeinrichtungen, Schloss Fellheim (Unterallgäu) sowie Glück im Winkel Michelbach und Neunkirchen (Baden) teil. Wer neugierig geworden ist, kann sich gerne über die offizielle Homepage des Boys’Day (www.boys-day.de) anmelden. Auch für Eltern hält die Seite viele Infos rund um den Boys’Day bereit. Anmeldeschluss ist der 20.04.2023. Die Einrichtungen freuen sich schon jetzt auf zahlreiche interessierte Jungs, denen sie ihren spannenden Joballtag näherbringen können. Aber auch nach dem Boys’Day gibt es bei Domus-Cura-Pflegeeinrichtungen immer die Gelegenheit zu einem Schnuppertag oder ein Praktikum.

Maskenball mal anders

Veröffentlicht am 06. März 2023

Endlich maskenfrei arbeiten – darüber freuen sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit Anfang März in allen unseren Einrichtungen. Zum 01. März endete die Maskenpflicht für Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen und die Textpflicht für Besucher. Die stabile Infektionslage hatte den Schritt ermöglicht, wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach anlässlich des Endes der Maskenpflicht verlautbaren ließ. Damit sind Besuche in den Domus-Cura-Pflegeeinrichtungen wieder wesentlich unkomplizierter möglich. Die Maskenpflicht für Besucher bleibt jedoch noch bis zum 07.04.2023 bestehen.

Dies ist eine erfreuliche Entwicklung, war das Arbeiten mit Maske für Pflegekräfte doch oft körperlich belastend und umständlich. Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner waren die Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen stets gewissenhaft ihrer Pflicht nachgekommen. Jetzt dürfen sie wieder Gesicht zeigen. Gerade in der Pflege, in der das empathische Erkennen von Emotionen anhand des Gesichtsausdrucks wichtig ist, ist dies eine große Erleichterung.

Daher war die Freude groß als es hieß: „runter mit der Maske“. Im Glück im Winkel Neunkirchen wurde der Anlass zu einem netten Beisammensein genutzt. „Maskenball mal anders“ war das Motto. Nachdem die Masken in einem symbolischen Akt vom Balkon geworfen worden waren, gab es noch ein Buffet und das ein oder andere Kaltgetränk für die Mitarbeitenden. Das kleine Fest wurde sehr gut angenommen, viele Kollegen kamen aus dem Frei.

Domus Cura wächst in Schotten (Hessen)

Veröffentlicht am 16. Dezember 2022

Domus Cura übernimmt eine Einrichtung in Hessen: Das Haus Sonnenblick in Schotten wird seit Anfang Dezember 2022 von Domus Cura betrieben. Damit kommt zu den derzeit acht Einrichtungen von Domus Cura ein weiterer Standort hinzu. Das Haus Sonnenblick mit knapp hundert Plätzen wurde bis dato von Familienhand geführt. Geschäftsführerin Karin Rötzel hört nun aus Altersgründen auf und hat den Betrieb an Domus Cura übergeben. Karin Rötzel: „Nach über vier Jahrzehnten in der Leitung des Hauses wurde mir die Belastung der Geschäftsführertätigkeit zu viel, sodass der Entschluss zum Verkauf fiel. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Domus Cura die Einrichtung mit der gewohnten Qualität fortführt und das Personal ebenso wie die Bewohner weiterhin zufrieden sind. Ich glaube, dass dies gelingen wird.“

Das „Haus I“ öffnete 1981 seine Türen als Familienbetrieb. Erstellt wurde das Haus von Hermann Rötzel und Gerhard Wenzel, Karin Rötzel und Monika Wenzel waren von Beginn an leitend im Betrieb tätig. Seinen familiären Charakter hat das Haus seither behalten. Auf drei Etagen werden rund 53 Bewohner aller Pflegegrade gepflegt. „Haus I“ ist auf die besonderen Bedürfnisse von Demenzkranken ausgerichtet, das Personal verfügt über eine entsprechende Fachkompetenz. Der gerontopsychiatrische Schwerpunkt hat in der Region ein gewisses Alleinstellungsmerkmal. 1989 kam ein weiteres Gebäude hinzu. „Haus II“ beherbergt 42 Bewohner aller Pflegegrade. Die hellen Zimmer bieten zum Teil eine sehr schöne Aussicht auf die Stadt Schotten, ein Therapieraum sowie Speise- und Gemeinschaftsräume stehen für gemeinschaftliche Aktivitäten zur Verfügung.

Bei Domus Cura freut man sich über den Zuwachs in Hessen. „Wir sind der Überzeugung, dass die Einrichtung unsere bisherigen Häuser sehr gut ergänzt. Unser Ziel ist es, das Haus Sonnenblick sukzessive in unsere Unternehmensstrukturen einzugliedern. Das Wohlergehen der Bewohner steht dabei natürlich im Vordergrund“, so Daniel Saur, Geschäftsführer der Domus Cura GmbH. Gleichzeitig wolle man ein attraktives Arbeitgeberangebot schaffen, um so für auch in Zukunft ein interessanter Arbeitgeber in der Region zu sein. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sei der Pflegeberuf einer der wenigen Arbeitsplätze mit Jobgarantie, so Daniel Saur. Außerdem biete er hervorragende Entwicklungschancen.

Für die Zukunft möchte Domus Cura in Schotten den Schwerpunkt Demenzpflege in „Haus I“ erhalten. Außerdem sind Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen geplant, die ab 2023 angegangen werden sollen

Welt-Alzheimertag am 21. September 2022: „Verbunden bleiben“

Veröffentlicht am 21. September 2022

„Verbunden bleiben“ – das ist das diesjährige Motto des Welt-Alzheimertages, der heute begangen wird. An diesem Tag soll auf die Situation der vielen Betroffenen und ihrer An- und Zugehörigen hingewiesen werden, die täglich mit Demenz leben und umgehen. Demenz – eine Krankheit, von der rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland erkrankt sind, Tendenz steigend. Eine Heilung ist gegenwärtig nicht möglich, aber durch medizinische Behandlung, fachkundige Pflege und gute soziale Betreuung kann den Betroffenen und ihren Familien erheblich geholfen werden.

Menschen mit Demenzerkrankungen integrieren, sie und ihre Angehörigen nicht alleine lassen – das liegt dieses Jahr liegt der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. besonders am Herzen. Das Motto ist gerade nach Corona ein Aufruf dazu, Menschen und ihre An- und Zugehörigen nicht mit der Erkrankung allein zu lassen, sie weiterhin in den Alltag zu integrieren, mit ihnen im Gespräch zu bleiben. Im Chor, in der Theatergruppe, in der Kirchengemeinde – der Rahmen muss vielleicht ein anderer sein, nicht aber der Mensch.

Bei Domus Cura haben wir den heutigen Welt Alzheimertag zum Anlass genommen, über gelingende Kommunikation mit Demenzerkrankten nachzudenken. Wie können wir mit demenzerkrankten Seniorinnen und Seniorinnen weiterhin im Kontakt bleiben, wie können wir gut mit ihnen kommunizieren? Wir haben dazu eine Fachfrau befragt. Diana R., Pflegefachkraft in einer Demenzwohngruppe im Domus Cura Pflegezentrum Hüffenhardt, hat uns dazu freundlicherweise Leitsätze zur Verfügung gestellt, die sie im Rahmen ihrer Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft erarbeitet hat. Sie sollen den Umgang mit Menschen mit Demenz erleichtern und geben wichtige Anhaltspunkte für die Kommunikation.

Wir werden die Leitsätze daher in den folgenden Tagen als kleine Serie auf unseren Social-Media-Präsenzen veröffentlichen und freuen uns, wenn viele Leser diese Leitsätze liken und teilen.

12 Leitsätze für den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen

  • Behandle mich so, wie auch du gerne behandelt werden möchtest, wenn du wie ich deine innere und äußere Welt nicht mehr verstehst und vergessen hast.
  • Nimm mich ernst in meiner aktuellen Situation mit all meinen Bedürfnissen und Wünschen in meiner Erlebniswelt und mit meiner individuellen Persönlichkeit.
  • Strebe keine großen Ziele an, sondern sei hellhörig für die kleineren Dinge, mit denen ich den Alltag positiv bereichern kann.
  • Spreche deutlich mit mir und vermeide lange Sätze, damit ich dich besser verstehen kann.
  • Vermeide es, mir Tipps und Ratschläge zu erteilen, sondern sei mein begleitender Partner in meiner aktuellen Lebenssituation.
  • Schau mir, während du mit mir kommunizierst, in die Augen, damit ich besser verstehen kann, wer zu mir spricht.
  • Ich weiß vielleicht nicht mehr, wie du heißt oder wer du bist, doch bist du die Person meines Vertrauens, wenn du erkannt hast, wer oder was ich bin.
  • Hilf mir dabei, aufgrund meiner gelebten Vergangenheit die Erinnerungen zu wecken und auszudrücken, die ich selbst nicht mehr verbal äußern kann.
  • Sei geduldig mit mir und vermeide hektische Situationen, da ich sonst überfordert bin.
  • Greife nicht in Situationen ein, welche ich noch selbstständig aus- und durchführen kann.
  • Sieh meine Verhaltensweisen als Spiegelbild im Umgang mit meiner Person.
  • Hilf mir dabei, mich in meiner Lebensumwelt zurechtzufinden und bewahre mich vor Gefahren, die ich nicht mehr einschätzen kann.

Domus Cura übernimmt Wohnanlage für betreutes Wohnen in Osterburken (Neckar-Odenwald-Kreis)

Veröffentlicht am 29. Juli 2022

Betreiberwechsel im Haus Sonneneck und im Haus Märchenwald in Osterburken: Die beiden Einrichtungen für betreutes Wohnen mit jeweils angegliederter Tagespflege und ambulantem Pflegedienst werden ab sofort durch die Domus Cura GmbH betrieben. Zuvor waren die Einrichtungen in Familienbesitz. Barbara und Josef Schaffer hatten die Einrichtungen, in der Region als Residenz Sonneneck bekannt, vor rund 35 Jahren gegründet, seither waren sie in Familienhand. Stefanie Schaffer-Bigiel, Tochter des Gründer-Ehepaars, äußert sich dazu: „In einer immer schnelllebigeren Zeit mit häufig wechselnden, gesetzlichen Anforderungen haben wir uns entschlossen, unseren Familienbetrieb in eine starke Unternehmensgruppe einzubinden. Mit Domus Cura haben wir einen Anbieter gewählt, der bereits in unserer Region tätig ist und bei dem wir der Überzeugung sind, dass unser Unternehmen in einem großen Verbund einer sicheren und starken Zukunft entgegen geht.“

Die Familie wird der Residenz Sonneneck mit ihrer langjährigen Erfahrung weiterhin erhalten bleiben. Das ist auch im Sinne von Domus Cura: „Die Einrichtungen sind nun schon über dreißig Jahre in der Region erfolgreich. Sie fügen sich hervorragend in unsere Infrastruktur ein. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in Zukunft“, so Daniel Saur, Geschäftsführer der Domus Cura. Domus Cura ist bereits im Neckar-Odenwaldkreis aktiv und betreibt drei stationäre Pflegeeinrichtungen in Hüffenhardt, Neunkirchen und Michelbach. Die Häuser Sonneneck und Märchenwald sind daher eine willkommene Ergänzung.

Die Häuser der Seniorenresidenz sind idyllisch am Stadtrand von Osterburken gelegen. Die ruhige und naturnahe Umgebung wird von den Bewohner:innen sehr geschätzt. Hauswirtschaftliche und pflegerische Zusatzleistungen können je nach Bedarf hinzugebucht werden. Das Haus Sonneneck, vormals ein landwirtschaftlicher Hof, bietet 52 Wohneinheiten, das Haus Märchenwald, ein ehemaliges Hotel, 78 abgeschlossene Apartments für Senior:innen. Die Töchter Ina Spiesberger und Stefanie Schaffer-Bigiel leiten die Seniorenresidenz Sonneneck in zweiter Generation und führten die Häuser zu ihrer heutigen Erscheinungsform und Größe. Ein schönes Andenken an Unternehmensgründerin Barbara Schaffer ist das zur Einrichtung gehörende Café Bärbel’s. Es wurde in Erinnerung an die Leidenschaft der Gründer-Chefin für guten Kaffee und Kuchen ins Leben gerufen – ein Angebot, das nicht nur von den Senior:innen, sondern auch von externen Gästen gern genutzt wird.

Domus Cura bietet JobRad-Leasing für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an

Veröffentlicht am 07. Juli 2022

Dienstradleasing als gezielter Beitrag zur Mitarbeitergesundheit und für mehr nachhaltige Mobilität – Mitarbeiter profitieren von neuer staatlicher Förderung.

Die Domus Cura GmbH ermöglicht ihren Mitarbeitenden ab sofort in vielen ihrer Einrichtungen die Nutzung hochwertiger Leasingfahrräder und E-Bikes. Mit dem JobRad-Leasingangebot möchte Domus Cura gezielt die Gesundheit der Mitarbeitenden fördern. „Wer regelmäßig Fahrrad oder E-Bike fährt, ist im Alltag weniger gestresst und erwiesenermaßen weniger krank“, sagt Domus-Cura-Geschäftsführer Daniel Saur. „Mit dem neuen Mobilitätsangebot leisten wir einen aktiven Beitrag zur Gesunderhaltung unserer Mitarbeitenden.“ Nicht zuletzt werde so auch ein Beitrag zu Klimaschutz und eine Verkehrsentlastung erreicht, so Saur weiter. In vier Einrichtungen ist Dienstfahrradleasing schon möglich, alle anderen Einrichtungen sollen folgen.

So funktioniert das JobRad-Leasingangebot

Mitarbeitende von Domus Cura suchen sich ihr Wunschrad beim Fahrradhändler vor Ort oder online aus. Alle Hersteller und Marken sind möglich. Der Arbeitgeber least dann das Dienstrad und überlässt es dem Angestellten. Im Gegenzug behält das Unternehmen einen kleinen Teil des monatlichen Bruttogehalts des Mitarbeiters ein und bedient damit die Leasingrate. Das Jobrad ist versichert und darf auch in der Freizeit genutzt werden. Dadurch entsteht dem Mitarbeiter ein geldwerter Vorteil, der seit dem 1. Januar 2020 nur noch mit 0,25 Prozent des Fahrrad-Listenpreises (UVP) versteuert werden muss. So spart der JobRadler gegenüber dem herkömmlichen Kauf. Um das Dienstfahrradangebot noch attraktiver zu machen, bezuschusst Domus Cura die für das JobRad anfallende Rate. Als Partner entschied Domus Cura für JobRad.

12. Mai – Internationaler Tag der Pflege

Veröffentlicht am 11. Mai 2022

Am heutigen Geburtstag von Florence Nightingale wird international der Tag der Pflege begangen. Florence Nightingale gilt als Begründerin des modernen Berufsbildes der Krankenpflege und hat maßgeblich zur Entwicklung eines eigenständigen, wissenschaftlich fundierten Pflegewissens beigetragen.

Pflege – ein Beruf der gerade in den letzten Jahren in den Fokus gerückt ist, hat die Corona-Pandemie doch unbarmherzig vor Augen geführt, unter welchem Druck dieses Berufsfeld heute von vielen Seiten steht. Mehr Personal, mehr Zeit im Beruf, mehr Wertschätzung von Politik und Gesellschaft, das ist es, was sich Pflegekräfte wünschen (laut Online-Umfrage, Scharfenberg 2016). Forderungen, hinter denen auch wir als Betreiber stehen.

Wir haben unsere Mitarbeiter aber auch gefragt: Was sind die positiven Aspekte des Pflegeberufes, insbesondere in der Altenpflege? Allzu oft beherrschen Negativschlagzeilen den öffentlichen Diskurs, in dem Pflege auf wenige Aspekte reduziert wird. Aber Pflege ist viel mehr. Hier haben wir einige Antworten gesammelt: Den Menschen helfen können, Teamarbeit, Dankbarkeit zurückbekommen, eine persönliche Beziehung aufbauen, mit den Senior:innen schöne, emotionale Momente teilen können.

Als Unternehmen sagen wir heute DANKE an all die Menschen in unseren Einrichtungen, die jeden Tag diese wertvolle Aufgabe erfüllen und für unsere Bewohner da sind. Gemeinsam gestalten wir jeden Tag aufs Neue ein Stück Lebenszeit.

Domus Cura übernimmt Haus Emilie in Völklingen (Saarland)

Veröffentlicht am 17. Februar 2022

Das Haus Emilie in Völklingen wird seit Januar 2022 von Domus Cura betrieben. Rainer Kopp, seit 1988 Einrichtungsleitung und Geschäftsführer der Einrichtung, wird 2022 in Ruhestand gehen und übergibt den Betrieb an Domus Cura. Domus Cura betreibt damit sieben Einrichtungen im südwestdeutschen Raum. Das Haus Emilie ist bereits seit 1981 im Völklinger Stadtteil Wehrden ansässig und eine feste Größe in der Versorgung und Betreuung von Senioren in der Umgebung.

Die Einrichtung wurde von der Mutter des jetzigen Geschäftsführers, Edda Kopp, gegründet. Seither war die Einrichtung in Familienhand. Nach rund vier Jahrzehnten in der Altenpflege fiel jedoch die Entscheidung, in den Ruhestand zu gehen. Das Fehlen einer familieninternen Nachfolgelösung bewog Rainer Kopp zur Veräußerung des Betriebs an Domus Cura. „Die Zusammenarbeit im Zuge der Betriebsübergabe verlief stets positiv und reibungslos, sodass wir optimistisch sind, hier eine gute Lösung für das Fortbestehen unseres Hauses gefunden zu haben“, so Rainer Kopp.

Rund 130 Pflegeplätze bietet die Einrichtungen für stationäre Pflege und eingestreute Kurzzeitpflege. Das Haupthaus ist in einer historischen Villa untergebracht; hinter der sich ein kleiner Park befindet. Ein Anbau erweiterte 1993 auf die heutige Bettenzahl, die Einrichtung wurde seither ständig renoviert und instandgehalten. Gegenüber der Einrichtung befindet sich die katholische Kirche der Pfarrgemeinde St. Josef, über vielfältige Kontakte zu öffentlichen Einrichtungen und Vereinen ist die Einrichtung bestens in den Stadtteil integriert.

„Unser Bestreben ist es, die bestehenden Strukturen zu stützen und behutsam dort Neuerungen hinzuzufügen, wo es sinnvoll ist“, führt Christian Ersing, Geschäftsführer der Domus Cura GmbH aus. Als größere Gruppe könne Domus Cura außerdem auf Synergieeffekte zurückgreifen, die Einzelunternehmen im Markt oft nicht zur Verfügung stehen. Diese Effekte zu nutzen und gleichzeitig den Ruf des Hauses als attraktiver Arbeitgeber weiter auszubauen seien die vorrangigen Ziele von Domus Cura, so Ersing. Rainer Kopp voraussichtlich noch bis Mitte 2022 als Einrichtungsleitung zur Verfügung stehen; Ute Kopp wird ihre Aufgabe als Pflegedienstleitung weiterhin wahrnehmen.

 

Ute und Rainer Kopp (Mitte), zusammen mit Birgit Knufinke (li.) und Daniel Saur (re.) von Domus Cura

 

Sonnenhaus Kehl: Umzug in den Neubau hat stattgefunden

Veröffentlicht am 22. Dezember 2021

Ende November war es soweit: Das Sonnenhaus zog aus dem alten Gebäudeteil in den Erweiterungsbau. Zumindest der größte Teil der Bewohner; aufgrund der Pandemie-Situation war der Ursprungsplan, alle Bewohner in den neuen Gebäudeteil überzusiedeln, vorerst nicht umsetzbar. Ein kleiner Teil der Bewohner wird daher noch den Altbau bewohnen. Dennoch kann auf diese Weise nun mit der Renovierung des Altbaus begonnen werden.

Der Neubau ist in drei stockwerksbezogene Wohngruppen gegliedert, jeder Wohnbereich hat nun seinen eigenen Aufenthaltsbereich mit einer modern ausgestatteten Küche für gemeinsames Kochen, Backen und geselliges Beisammensein. Die Wohnbereiche sind übersichtlich gestaltet und so angelegt, dass sowohl die Senioren als auch das Personal auf „geradem Weg“ schnell ihr Ziel erreichen. Eine Übersichtlichkeit, die den Bewohnern entgegenkommt, äußert sich Jan Weikmann, Einrichtungsleitung des Sonnenhauses. „Zwar ist noch nicht alles an seinem Platz, aber wir freuen uns, dass der Umzug nun noch vor Weihnachten stattfinden konnte, sodass wir die Feiertage im neuen Gebäude verbringen können“, so Jan Weikmann.

Verschiedene Änderungen während der Bauphase, aber auch die Corona-Pandemie, hatten die Fertigstellung des Neubaus länger hinausgezögert, als ursprünglich geplant. Sobald der Altbau vollständig renoviert ist, wird dann auch der Landesbauverordnung umgesetzt sein, nach der Seniorenwohnheime in Baden-Württemberg nur noch Einzelzimmer anbieten dürfen.

Haus Obentraut in Stromberg: Domus Cura führt Pflegeeinrichtung fort

Veröffentlicht am 04. November 2021

Nachfolgeregelung gefunden: Die Familie Wickühler übergibt das Haus Obentraut, das sie seit 1971 als Alten- und Pflegeheim geführt hat, an Domus Cura aus Süddeutschland.

Damit wird die traditionsreiche Einrichtung für Stromberg erhalten bleiben. Nach dem Ausscheiden des Unternehmensgründers Josef Wickühler suchte die Familie nach einer Möglichkeit, den Betrieb fortzuführen. „Mit Domus Cura haben wir unserer Ansicht nach eine passende Lösung für unsere Einrichtung gefunden“, so Iris Wickühler, Einrichtungsleitung und Tochter von Josef Wickühler. Vielfältige Faktoren, besonders aber das Fehlen einer familiären Nachfolgeregelung, hätten zu der Entscheidung geführt, aus der Pflegebranche auszusteigen. „Wir haben uns diesen Schritt nicht leicht gemacht, aber die letzten Jahre und insbesondere das vergangene Corona-Jahr haben uns klar gemacht, dass es für uns als Einzelunternehmen immer schwerer sein wird, in diesem Markt zu bestehen.“ Mit Domus Cura sei ein mittelständischer Betrieb gefunden worden, der als größere Gruppe Synergieeffekte nutzen kann und gleichzeitig Wert auf die Fortführung langjährig gewachsener, familiärer Strukturen lege.

Für die Belegschaft wird sich wenig ändern. Iris Wickühler wird für eine Übergangsfrist weiterhin die Funktion der Einrichtungsleitung übernehmen. „Wir wissen um die Verantwortung, die die Übernahme eines über Jahrzehnte gewachsenen Familienbetriebes mit sich bringt. Umso mehr bedanken wir uns bei der Familie Wickühler für das entgegengebrachte Vertrauen“, führt Christian Ersing, Geschäftsführer der Domus Cura GmbH, aus. Für die Zukunft stehe im Fokus, sich als moderner und attraktiver Arbeitgeber in der Pflegelandschaft der Region zu etablieren. Gleichzeitig wolle man ein Zuhause für Seniorinnen und Senioren schaffen, in dem sie ihr Leben selbstbestimmt gestalten können – ganz in der Tradition von Haus Obentraut.

Einrichtungsleitung Iris Wickühler (li.) und Birgit Knufinke, Leitung Operatives Management Domus Cura

Das Haus Obentraut ist ein Haus mit einer bewegten Geschichte. 1894 wurde das Gebäude, das nach dem in Stromberg geborenen General Hans Micheal Elias Obentraut (1574 – 1625) benannt ist, als evangelisches Krankenhaus und Kleinkinderschule eingeweiht. In den 1920er Jahren diente es als Erholungsheim für Mütter, im Nationalsozialismus dann zwangsweise als Wehrertüchtigungslager und Lazarett. 1971 erwarb die Familie Wickühler die Immobilie und wandelte es in ein Pflegeheim um. Der Name Wickühler ist in Stromberg seither untrennbar verbunden mit dem Haus Obentraut. Die Familie sanierte und erweiterte die Räumlichkeiten und schuf in fünf Jahrzehnten ein stilvolles Zuhause für viele Generationen von Senioren.